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Die Champagne ist das nördlichste Anbaugebiet Frankreichs. Von Kalk bis Kreide reichen die Bodenarten. Aus Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier entstehen die vielleicht verführerischsten Blubberblasen der Menschheit.

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Champagner das ist für viele der Inbegriff an Luxus. Doch schon einer der Miterfinder dieses Kultgetränkes, Dom Perignon, musste im 17. Jahrhundert feststellen, dass er gerade Sterne trank und rief seine Mönche euphorisiert zu sich. Champagner gilt in der Sommelierbranche als Joker. Passt er doch fast zu sämtlichen Speißen, wenn man ihn gekonnt einsetzt.

Geographisch liegt die Champagne am nördlichsten Rand der Weinbauzone und nordöstlich von Paris. Sie kann grob in vier Subregionen unterteilt werden. Rund um Epernay und süd-westlich von Reims liegen drei dieser Gebiete. Entlang des Flusses Marne, liegt das Vallée de la Marne, südlich von Epernay liegt die Côtes des Blancs und unterhalb von Reims nördlich vom Vallée de la Marne liegt Montagne de Reims. Weiter südlich, unterhalb der Côte des Blancs, liegt an den Flüssen Aube und Seine das Anbaugebiet Côte des Bar. 

Die Böden im Département Marne bestehen fast ausschließlich aus Kreide. Westlich von Reims kommt noch kalkhaltiger Sand hinzu. Das Vallée de la Marne besitzt fettere und lehmige Böden. Im Département Aube sind Kimmeridgeböden, das heißt kalkhaltige Tonerde, vorherrschend. Kreide hat einen sehr guten Wasserausgleichseffekt. So leitet sie überschüssigen Wassergehalt ab, jedoch bei gleichzeitiger Feuchtigkeitsspeicherung, die für die Weinreben ausreichend sind.

Drei Rebsorten machen das Profil der Champagne aus. Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier (Schwarzriesling). Die Côte des Blancs besteht fast ausschließlich aus Chardonnay und trägt aus diesem Grund seinen Namen. Rund um Reims und an der Côte des Bar gedeiht der Pinot Noir, da hier der kalkhaltige Boden ideale Bedingungen für die Rebsorte bietet. Im Vallée de la Marne steht der höchste Anteil an Pinot Meunier, der mit den hier auftretenden Spätfrösten am besten zurechtkommt.

Champagner kann in verschiedene Typen untergliedert werden. Der Blanc de Blancs besteht ausschließlich aus Chardonnay und ist folglich häufig eine Spezialität der Côte des Blancs. Ein Blanc de Noirs ist wiederum ein Schaumwein aus ausschließlich roten Rebsorten, die jedoch weiß gekeltert sind. Der Rosé Champagner wird in der Regel mit Hinzugabe von Rotwein der Region erzeugt. Das Geschmacksbild des Champagners ist, neben der beschriebenen Traubenkomposition, von der so genannten Versanddosage bestimmt. Champagner wird mit der méthode champenoise erzeugt. Der Grundwein wird mit Hinzugabe von einem Zuckergemisch in die Flasche gefüllt. Durch die zweite Gärung in der Flasche bleibt die Kohlensäure im Wein enthalten. Beim anschließenden Trennen der Hefe vom Schaumwein, dem sogenannten degorgieren, wird das Geschmacksbild durch die Versanddossage bestimmt. Hier wird dem fast fertigen Schaumwein, ein Zuckergemisch hinzugefügt um anschließend mit dem Champagnerkorken versehen zu werden. Der Zuckergehalt bis maximal 15 Gramm pro Liter ist die häufigste Kategorie. Sie wird als Brut bezeichnet. Eine Besonderheit ist der Jahrgangschampagner. Der Millésimé bildet einen Champagner mit Grundweinen aus einem einzigen Jahrgang.

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NV

Champagne Laurent-Perrier

92,95 *

0,75L (123,93 / 1 L)

NV

Champagne Delamotte

49,95 *

0,75L (66,60 / 1 L)

NV

Charles Heidsieck

199,00 *

0,75L (265,33 / 1 L)

NV

Champagne Delamotte

38,95 *

0,75L (51,93 / 1 L)

NV

Champagne André Robert

39,95 *

0,75L (53,27 / 1 L)

NV

Charles Heidsieck

79,95 *

0,75L (106,60 / 1 L)

NV

Charles Heidsieck

49,95 *

0,75L (66,60 / 1 L)