Die Mosel ist das größte Anbaugebiet für Riesling. Rund 50% der Hänge am Fuße der Mosel werden von der Königin der Weissweinrebsorten belegt. Neben dem Rheingau gilt die Mosel als das Anbaugebiet für Spitzenerzeugnisse dieser Rebsorte. Die Steilhänge mit den Schieferverwitterungsböden sorgen für filigrane und konzentrierte Rieslinge mit einer besonderen Finesse. Die große Ausbreitung des Rieslings wurde per Dekret eines Fürstbischofen im Jahre 1787 erlassen. Seit 1987 gilt diese Regelung nicht mehr und Spätburgunder sowie anschließend andere Rebsorten fanden eine neue Heimat.

Mosel, das ist Steilhang! Galten die arbeitsintensiven Steillagen noch vor einigen Jahrzehnten für viele Winzer unrentabel und dadurch unattraktiv. So haben qualitätsorientierte Winzer über die ganze Länge des Flusstales unterschiedlichste Einzellagen wiederbelebt. Hangneigungen von über 70°, händische Bearbeitung und zum Teil tödliche Zwischenfälle schrecken eine neue Winzergemeinschaft von der Bewirtschaftung der Hänge ab. Die kurvig verlaufende Mosel, mit ihren engen und steilen Hängen ist ein idealer Ort für die Wärmespeicherung und bietet häufig Schutz vor starken Winden. Die Faszination Mosel treibt zum Beispiel Markus Molitor zu jährlichen Spitzenleistungen und sorgt bei dem Winzer für ein großes Portfolio an Einzellagen verteilt auf die Mosel und der Saar. Auch Kilian Schmitges fühlt sich den Steillagen verpflichtet und übernimmt die Führung des elterlichen Weingutes Schmitges in Erden. Nicht nur alteingesessene Winzer werden von der Mosel angezogen. Auch immer mehr Autodidakten, wie Andreas Barth vom Lubentiushof, erliegen dieser Region mit Weltruf.

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