Das Anbaugebiet gilt als älteste Weinregion Frankreichs. Griechen, Gallier, Römer und selbst der Papst beeinflussten dieses Anbaugebiet mit seinem über 800 Kilometer langen und namensgebenden Fluss Rhône.

Seinen Ursprung hat das Gewässer in den Schweizer Alpen und bildet ideale Voraussetzungen für den Weinanbau zwischen Vienne und Avignon. Die Rhône lässt sich in drei Regionen untergliedern. Die nördliche Rhône zwischen Vienne und Valence, die mittlere Rhône rund um Drôme sowie südliche Rhône zwischen Montélimar und Avignon. Grundsätzlich kann man die Weine des östlichen, sprich linken Ufer, als etwas schwerer und alkoholreicher einstufen.

Die nördliche Rhône besteht unter anderem aus den Appellationen Côte Rôtie, Condrieu, Saint Joseph, Crozes-Herimatge und vor allem Hermitage. Kontinentales Klima, Böden aus Schiefer und Granit sowie Steillagen sorgen für herausragende Qualitäten, die meist nur händisch erzeugt werden können. Syrah ist die einzige Rotweinrebsorte und bei Weisswein sind es die Rebsorten Viognier, Roussanne und Marsanne. Die Weine der nördlichen Rhône gelten als eine der lagerungsfähigsten weltweit. Allen voran steht der Hermitage Wein für die nördliche Rhône. Ein Mythos von einem Kreuzritter, der dort die kleine Kapelle auf dem Berg errichten haben soll sowie die Rebsorte Syrah aus der persischen Stadt Shiraz im Schlepptau hatte.  Mythos hin oder her, wer ausdrucksstarke und würzige Weine sucht, der ist in dieser Region immer zuhause. Der mittlere Abschnitt, benannt nach dem Fluss Drôme ist vor allem für eine sehr lange Tradition des Schaumweines bekannt.

Die südliche Rhône ist, wie die nördliche Schwesterregion, von der katholischen Kirche beeinflusst. Allerdings nicht von einem Kreuzritter, sondern vom Papst höchstpersönlich. Die Exilpäpste ließen sich in Avignon um 1308 nieder und begründeten eine neue Weinqualität der Region. Weine der Appellation galten damals noch nicht zur Spitze Frankreichs, mittlerweile sind Weine aus Châteauneuf-du-Pape als einer der größten des Landes anzusehen. Der Rebsortenspiegel wird an der südlichen Rhône größer. Das liegt zum einen Teil an dem mediterranen Klima sowie den lehmigen und kalkigen Böden. Im Châteauneuf-du-Pape sind bis zu 22 Rebsorten im Cuvée enthalten. Eine Besonderheit ist, dass nicht nur Rotweinrebsorten, sondern ebenfalls Weissweinrebsorten enthalten sind. Neben dem oben genannten Cru Châteauneuf-du-Pape sind Gigondas, Vacquerays sowie Cairanne zu empfehlen. Aber auch ein Côtes du Rhône-Villages mit der jeweiligen Kommune sowie die etwas unkomplizierteren Côtes du Rhône Weine können mit ihrem Körper und dunklen Früchten einen Weinabend ideal ergänzen.

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2017

M. Chapoutier

135,00 *

0,75L (180,00 / 1 L)

2022

Maison Les Alexandrins

9,95 *

0,75L (13,27 / 1 L)

2019

Château D'Or et Gueules

20,95 *

0,75L (27,93 / 1 L)
Neu

2017

M. Chapoutier

69,95 *

0,75L (93,27 / 1 L)

2021

Domaine de la Solitude

35,95 *

0,75L (47,93 / 1 L)

2018

Domaine Montine

43,95 *

0,75L (58,60 / 1 L)

2021

Domaine de la Solitude

10,95 *

0,75L (14,60 / 1 L)

2022

Domaine de la Solitude

11,95 *

0,75L (15,93 / 1 L)

1995

Paul Jaboulet

895,00 *

0,75L (1.193,33 / 1 L)

1994

Paul Jaboulet

895,00 *

0,75L (1.193,33 / 1 L)
Neu

2021

M. Chapoutier

49,95 *

0,75L (66,60 / 1 L)