Gut Hermannsberg - der neue star der Nahe

Dürfen wir Vorstellen – das “TRIO DER PERFEKTION”   

Gut Hermannsberg 

“DAS” Comeback der Nahe

vorgestellt von Sommeliér Felix Kraemer

Hoch oben auf dem Hermannsberg thront das gleichnamige Weingut Gut Hermannsberg. Es ist seit Anfang an die Heimat von Grand Crus aus der Rebsorte Riesling. Was von den Preussen erkannt wurde, wird nun von den fähigen Händen Karsten Peters geleitet.

Karsten ist wohl einer der besten Winzer seiner Generation und hat das leicht angestaubte Weingut wieder zu neuem Glanz und Weltniveau geführt. Doch das ist keine One-Man-Show, sondern Teamarbeit. Mit Achim Kirchner und Jasper Reidel wird das Weingut von einem Trio gekonnt geführt.

Achim und wir, das ist wie Arsch auf Eimer! Unser Hans hat den fähigen und mittlerweile nicht mehr ganz so jungen Achim schon zu seinen Anfängen in der Weinwelt begleitet. „Von Hans habe ich laufen gelernt!“, so sagt es Achim. Wir können es wohl maximal nachvollziehen, lieber Achim! Jasper Reidel ist Vertreter der Eigentümerfamilie und bringt ebenfalls Dynamik in die Geschichte.

Doch nun zum Wein. Der angesprochene Hermannsberg ist eines von sieben Großen Gewächslagen. Das GROßartige ist, dass das Weingut nichts anderes als großen Ursprung hat. Neben Hermannsberg gesellen sich die Lagen Kupfergrube, Rotenberg, Steinberg, Bastei, Felsenberg und Rossel hinzu. Letztere wird nur nicht einzeln ausgebaut.

Die Kupfergrube war für die Preußen der ideale Weinberg. Leider war es noch eine wirkliche Kupfergrube, aber mit Ingenieurskunst und, so ehrlich muss man sein, auch Kriegsgefangenen und Sträflingen, wurde vor über 120 Jahren ein Weinberg geschaffen, der von Tag eins magisch war. Die Vergangenheit wurde übrigens sehr gekonnt von der Miteigentümerin Dr. Christine Dinse in einem Buch aufgearbeitet. Lesenswert!

Die Kupfergrube besitzt hauptsächlich Böden vulkanischen Ursprungs. Der Hermannsberg im Gegensatz Schiefer. Sie sind die Terroirs für die beiden Weine Vom Schiefer und Vom Vulkan. Unterhalb der Kupfergrube ist die Lage Felsenberg. Liebling von unserem Felix (MIR :)), doch leider nur in kleiner Menge zu bekommen. Der Steinberg liegt am Eingang der Auffahrt des Gutes und besitzt im Gegensatz zur Kupfergrube hellen Porphyrboden. Die Rossel ist ein kleines Gewann und bildet die Grundlage für den Steinterrassen-Wein. Etwas abgelegen im Seitental der Nahe liegt der Rotenberg. Der rötliche Rhyolith hat Ähnlichkeit zum Mars und sorgt für eine Prise Räucherspeck in der Nase der Weine. Zu guter Letzt kommt es zur Bastei. Wie ein Parabolspiegel wirkt die höchste Abbruchkante nördlich der Alpen auf die am Fuße des Felses gedrängten Rieslingreben. Dieser Überlebenskampf der Reben sorgt für einen hochintensiven Wein.

Neben den genannten Crus ist der 7 Terroirs die Visitenkarte des Weingutes. Ein Riesling-Cuvée aus allen sieben Lagen zu einem sensationellen Preis-Genussverhältnis. Neben weiteren Rieslingen in trocken und fruchtig, gibt es spannende Schaumweine und Weissburgunder. Der Rieslingsekt aus der Kupfergrube wird jährlich versteigert und ist wohl ein „once-in-a-lifetime“ Gesöff.

Abwechslungsreich und präzise: Willkommen bei Gut Hermannsberg an der Nahe!

Neu

2023

Gut Hermannsberg

13,95 *

0,75L (18,60 / 1 L)

2022

Gut Hermannsberg

11,50 *

0,75L (15,33 / 1 L)

2022

Gut Hermannsberg

11,50 *

0,75L (15,33 / 1 L)

2021

Gut Hermannsberg

70,00 *

0,75L (93,33 / 1 L)

2022

Gut Hermannsberg

11,50 *

0,75L (15,33 / 1 L)

2015

Gut Hermannsberg

75,00 *

0,75L (100,00 / 1 L)

2021

Gut Hermannsberg

28,00 *

0,75L (37,33 / 1 L)